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Samstag, 20 August 2011 00:00

2-Tagestour, Berner Oberland

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Nach der schönen Frühlingstour ins Allgäu hat der Tourorganisator Dani für die Sommertour eine anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Streckenführung ausgesucht. Alle 18 Radsportler lernten im wahrsten Sinne des Wortes Neuland kennen. Dani organisierte sehr gewissenhaft, gespickt mit einigen Überraschungen. Es wurde in zwei Gruppen gefahren. Die Cracks (Speed) fuhren ein etwas anspruchvolleres Streckenprofil als die zweite, grössere Gruppe (Challenge). Das Sreckenhandicaps unserer "Speedis" führte dazu, dass beide Gruppen mehr oder weniger immer gleichzeitig die avisierten Zwischenstopps (Restaurants) erreichten.

1. Tagesetappe
Am 20. August, um 07:45 Uhr erfolgte der Start in Sins. Meistens über Velowege erreichten wir ca. 2 3/4 Stunden später Escholzmatt (Restaurant). Weiter ging es über den uns vertrauten Schallenbergpass bis nach Unterlangenegg. Nun folgte ein ständiges Auf und Ab durch eine unbekannte Gegend, verkehrsfrei nach Eriz, Horrboden, Meiersmaad, Schwanden. Hans konnte sich nicht richtig zwischen Speed und Challenge entscheiden, verpasste die sehr empfehlenswerte Veloroute 99 und fuhr als unerschrockener Solofahrer in unwegsames Gelände vor.  In Schwanden, wunderschön gelegen mit Blick hinab auf den Thunersee und die Berner Oberländer Bergriesen im Hintergrund, fanden wir "omegäng ä gäbigs Beyzli". Weiter fuhren wir hinab nach Sigriswil und dann hinauf bis ins Eingangsportal des idyllischen Justital und weiter zu unserem Tagesziel Beatenberg.

Im Hotelgarten genossen wir frisch geduscht den Apéro mit beeindruckendem Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau und später im Hotel bei geselligem Zusammensein ein feines Nachtessen. Am ersten Tag wurden rund 130 km und 2200 Höhenmeter gefahren.

2. Tagesetappe
Am Sonntag war grosse Hitze vorausgesagt, so dass wir bereits um acht Uhr startklar waren. Hans, unser umsichtiger Besenwagenfahrer, kam an diesem Tag etwas mehr Arbeit zu. Früh am Morgen rollten die beiden Gruppen nach Grindelwald. Dann türmte sich unerbittlich die auto- und motorradfreie Grosse Scheidegg als Hindernis auf. Die üblichen Verdächtigen erreichten den Gipfle zuerst (Roli vor Sepp). Zwei Fahrer (Identität wird nicht preisgegeben) stellten fest, dass die neue Generation Veloschuhe sich durchaus auch zum Wandern eignen. Der nächste Halt war nach einer längeren Abfahrt im lärmigen Innertkirchen, wo viel Töff-Verkehr störte. Nun folgte das letzte harte Teilstück der Tour. Nach wenigen Kilometern auf der Sustenpassstrasse bogen wir links ins Gental ein. Nach ein ein paar Kilometern folgte der lange, abwechslungsreiche und verkehrsfreie Anstieg auf den Hasliberg (1400 m ü. M.), weiter über Reuti auf die Brünig-Passhöhe (Treffpunkt). Ab Brünig fuhren diesmal drei Gruppen getrennt nach Sins, wo die letzte Gruppe nach fünf Uhr zum Abschlussbier eintraf. Am zweiten Tag wurden rund 150 Km und 2500 Höhenmeter gefahren.

Wir erlebten eine heisse und glücklicherweise unfallfreie 2-Tagestour. Dani organisierte erstklassig (herzlichen Dank), weshalb wir ihn an dieser Stelle vom Tourleiter zum Tourdirektor befördern.

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Gelesen 2508 mal Letzte Änderung am Dienstag, 23 Juni 2015 11:42
Burkard Peter

Pensionär, Rennvelofahrer, Mountainbiker und ehemaliger Läufer.

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